Kombischilder für Betrieb und Arbeitsschutz

Kombischilder fassen mehrere zusammengehörige Sicherheitsinformationen auf einer gemeinsamen Kennzeichnungsfläche zusammen. Sie verbinden Warnungen vor Gefahren mit passenden Verboten oder Geboten und können durch erklärende Texte ergänzt werden. So lässt sich unmittelbar erkennen, welche Gefahr besteht und welches Verhalten erforderlich oder untersagt ist. Je nach Einsatzort unterscheiden sich die Schilder hinsichtlich Symbolkombination, Informationsumfang, Größe und Ausführung. Entscheidend für die Auswahl ist, dass die einzelnen Hinweise inhaltlich zusammenpassen, gut erkennbar bleiben und die tatsächlichen Gefährdungen sowie betrieblichen Verhaltensregeln zutreffend wiedergeben.

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Was sind Kombischilder und wann sind sie sinnvoll?

Ein Kombischild verbindet mindestens zwei Sicherheitszeichen auf einem gemeinsamen Schild. Dabei können unterschiedliche Zeichenarten wie Warn-, Verbots- und Gebotszeichen miteinander kombiniert werden. Ergänzende Texte können die Sicherheitsinformationen zusätzlich erläutern. Gefahr und Verhaltensregel lassen sich dadurch unmittelbar miteinander verknüpfen.

Besonders sinnvoll sind solche Kombinationen an Zugängen zu Gefahrenbereichen, Maschinen, Lagerräumen und Betriebsgeländen. Beispielsweise kann ein Warnzeichen vor feuergefährlichen Stoffen zusammen mit dem Verbot von Feuer, offenen Zündquellen und Rauchen angezeigt werden. Ein einzelnes Warnzeichen macht dagegen zunächst nur auf die Gefahr aufmerksam, ohne gleichzeitig ein bestimmtes Verhalten zu untersagen.

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Welche Arten von Kombischildern gibt es?

Die Wahl der Kombination richtet sich danach, ob vor einer Gefahr gewarnt, ein Verhalten verboten oder eine Schutzmaßnahme vorgeschrieben werden soll. Die Sicherheitsfunktion bestimmt die Symbole, nicht die Anzahl der Zeichen auf dem Schild.

Art des KombischildsFunktionTypische Anwendung
Warnzeichen und VerbotszeichenWarnt vor einer Gefahr und untersagt ein bestimmtes VerhaltenFeuergefährliche Stoffe und Rauchverbot, heiße Oberflächen und Berührungsverbot
Warnzeichen und GebotszeichenWarnt vor einer Gefahr und weist auf eine Schutzmaßnahme hinÄtzende Stoffe und Handschutz, Absturzgefahr und Auffanggurt
Mehrere Verbots- und GebotszeichenFasst verschiedene Verhaltensregeln zusammenBetriebsgelände mit Zutrittsbeschränkungen und vorgeschriebener Schutzausrüstung
Mehrere Sicherheitszeichen mit ZusatztextKombiniert verschiedene Sicherheitsinformationen und erläutert diese bei Bedarf durch TextLadebereiche, Zufahrten und Maschinenbereiche

Ein Kombischild muss nicht zwangsläufig unterschiedliche Zeichenarten enthalten. Auch mehrere Verbotszeichen oder mehrere Gebotszeichen können auf einem gemeinsamen Schild zusammengefasst werden. Entscheidend ist, dass die dargestellten Sicherheitsinformationen zusammengehören, eindeutig verständlich sind und für denselben gekennzeichneten Bereich gelten.

Welches Kombischild eignet sich für welchen Einsatzbereich?

Bei der Auswahl sollte zuerst die tatsächliche Gefährdung betrachtet werden. Danach lässt sich bestimmen, ob eine Warnung mit einem Verbot oder einer Schutzanweisung kombiniert werden muss. Zusammengehörige Informationen haben Vorrang vor einer möglichst großen Anzahl verschiedener Symbole.

Die folgenden Beispiele zeigen passende Kombinationen aus dem Sortiment von Aufkleber.org.

EinsatzbereichPassendes KombischildNutzen der Kombination
Lagerung feuergefährlicher StoffeWarnung vor feuergefährlichen Stoffen / Feuer, offenes Licht, Rauchen verbotenVerbindet die Brandgefahr mit dem Verbot möglicher Zündquellen
Stapler- und FlurförderverkehrWarnung vor Flurförderfahrzeugen / Für Fußgänger verbotenMacht Fahrzeugverkehr und das Betretungsverbot für Fußgänger deutlich
Heiße MaschinenoberflächenWarnung vor heißer Oberfläche / Berühren verbotenWarnt vor Verbrennungen und untersagt das Berühren
Umgang mit ätzenden StoffenWarnung vor ätzenden Stoffen / Handschutz benutzenVerknüpft die Gefahr mit einer erforderlichen Schutzmaßnahme
Arbeiten mit AbsturzgefährdungWarnung Absturzgefahr / Auffanggurt benutzenWeist auf Absturzgefahr und die Benutzung eines Auffanggurts hin
Ladezonen und WarenumschlagLadebereich / Warnweste tragenKennzeichnet den Ladebereich und die dort geltende Schutzanweisung

Die Beispiele verdeutlichen, warum die Auswahl nicht allein anhand einer Produktbezeichnung erfolgen sollte. Bei einer heißen Oberfläche kann ein Berührungsverbot erforderlich sein. Wenn dagegen eine Tätigkeit an der Oberfläche ausgeführt werden muss, kommt unter entsprechenden Bedingungen ein Gebot zur Benutzung geeigneten Handschutzes infrage. Entscheidend bleibt, welche Gefährdungen vorliegen und welche Schutzmaßnahmen festgelegt wurden.

Kombischilder für das Betriebsgelände und den Werksverkehr

Auf Betriebsgeländen gelten häufig mehrere Regeln gleichzeitig. Dazu gehören Zutrittsbeschränkungen, der Umgang mit möglichen Zündquellen und Vorgaben zur persönlichen Schutzausrüstung. Ein Kombischild für das Betriebsgelände kann solche Anforderungen bereits an der Zufahrt oder am Zugang zusammenfassen.

Das Kombischild Betriebsgelände – Auf dem gesamten Gelände gilt verbindet beispielsweise Verbote zum unbefugten Zutritt und zum Umgang mit offenen Zündquellen mit Geboten für Schutzhelm, Warnweste und Fußschutz. Es eignet sich dort, wo diese Regeln tatsächlich für das gesamte gekennzeichnete Gelände gelten. Bestehen unterschiedliche Vorgaben für einzelne Bereiche, ist eine getrennte Kennzeichnung an den jeweiligen Zugängen meist verständlicher.

Kombischilder für Ladezonen und Lagerbereiche

An Laderampen und Ladezonen treffen Fußgänger, Fahrzeuge und Warenbewegungen aufeinander. Dort können kombinierte Hinweise helfen, Gefahrenstellen zu kennzeichnen und erforderliche Verhaltensregeln direkt am Einsatzort sichtbar zu machen. Im Sortiment stehen unter anderem Motive für Flurförderverkehr, Zutrittsbeschränkungen, das Freihalten von Ladebereichen und die Benutzung von Schutzausrüstung zur Verfügung.

Ein wichtiger Unterschied zu allgemeinen Geländeschildern ist der konkret abgegrenzte Geltungsbereich. Eine Anweisung, die ausschließlich eine Ladezone betrifft, sollte möglichst am Zugang zu dieser Zone erkennbar sein. So wird vermieden, dass betriebliche Hinweise räumlich falsch verstanden werden.

Kombischilder nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3

Für die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung in Arbeitsstätten sind insbesondere die Arbeitsstättenverordnung und die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.3 relevant. Die DIN EN ISO 7010 legt international abgestimmte Sicherheitszeichen fest. Genormte Symbole behalten ihre Bedeutung, auch wenn sie gemeinsam mit anderen Sicherheitszeichen oder Zusatztexten auf einem Schild erscheinen.

Die ASR A1.3 definiert den Begriff Kombinationszeichen im engeren Sinn als Sicherheitszeichen und Zusatzzeichen auf einem gemeinsamen Träger. Die in dieser Kategorie angebotenen Mehrfach-Kombischilder fassen dagegen mindestens zwei Sicherheitszeichen zusammen und können zusätzlich erklärende Texte enthalten. Dabei müssen die einzelnen Sicherheitszeichen korrekt dargestellt werden und eindeutig erkennbar bleiben. Eine Kombination aus genormten Piktogrammen ist nicht automatisch als gesamte Gestaltung genormt.

Wann sind Kombischilder vorgeschrieben?

Eine allgemeine Pflicht, mehrere Sicherheitszeichen auf einem gemeinsamen Schild anzubringen, besteht nicht. Welche Sicherheitskennzeichnung erforderlich ist, ergibt sich insbesondere aus der Gefährdungsbeurteilung und den einschlägigen Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung. Ein Kombischild ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung und auch keine notwendigen technischen oder organisatorischen Schutzmaßnahmen.

Außerdem ist zwischen genormten Sicherheitszeichen und praxisbewährten betrieblichen Kennzeichnungen zu unterscheiden. So wird beispielsweise das Kombischild Warnung vor explosionsgefährlicher Atmosphäre / Feuer verboten als praxisbewährte Ausführung angeboten. Eine solche Kennzeichnung darf nicht ungeprüft mit einer vollständig normierten Sicherheitszeichenkombination gleichgesetzt werden.

Welche Größe sollte ein Kombischild haben?

Die geeignete Größe hängt vor allem vom Betrachtungsabstand, der Anzahl der Zeichen, der Textmenge und den Sichtverhältnissen ab. Bei kombinierten Sicherheitsinformationen muss nicht nur das Piktogramm erkennbar sein. Auch die zusätzlichen Texte müssen aus der vorgesehenen Entfernung gelesen werden können. Lesbarkeit ist das entscheidende Auswahlkriterium.

Im Sortiment sind beispielsweise klassische Kombinationen aus zwei Sicherheitszeichen in 210 × 148 mm erhältlich. Hinweisaufkleber für Ladezonen werden unter anderem in 300 × 200 mm, 400 × 300 mm und 600 × 400 mm angeboten. Für umfassendere Betriebsgelände-Kennzeichnungen stehen beim entsprechenden Mehrfach-Kombischild auch 450 × 300 mm, 600 × 400 mm und 900 × 600 mm zur Auswahl.

Wann ist eine größere Ausführung sinnvoll?

Ein größeres Schild empfiehlt sich, wenn mehrere Piktogramme und Texte gemeinsam dargestellt werden oder die Hinweise schon aus größerer Entfernung zu erkennen sein müssen. Besonders an Zufahrten, Hallenzugängen und Verkehrswegen ist zu prüfen, aus welcher Richtung und Entfernung Personen die Kennzeichnung wahrnehmen.

Ein größerer Schildträger allein garantiert jedoch keine bessere Erkennbarkeit. Sind zu viele Informationen enthalten, können die einzelnen Zeichen und Texte trotz großer Gesamtfläche zu klein ausfallen. Deshalb sollten nur die für den jeweiligen Standort erforderlichen Hinweise zusammengefasst werden.

Welches Material eignet sich für Kombischilder?

Bei der Materialauswahl kommt es darauf an, ob das Kombischild direkt auf eine Oberfläche geklebt oder als eigenständiges Schild befestigt werden soll. Auch der Einsatz im Innen- oder Außenbereich beeinflusst die Entscheidung. Untergrund und Befestigungsart sind daher vor der Bestellung zu prüfen.

Material oder AusführungGeeignet fürWorauf achten?
Selbstklebende FolieGlatte, geeignete Oberflächen an Türen, Maschinen oder AnlagenUntergrund muss für die Verklebung geeignet, sauber und trocken sein
Folie mit SchutzfolieKennzeichnungen mit zusätzlichem Oberflächenschutz, beispielsweise an LadebereichenVerfügbarkeit und Materialeigenschaften des konkreten Artikels prüfen
Kunststoffschild, gelochtBefestigung an Wänden, Türen oder anderen geeigneten FlächenVorhandene Befestigungsmöglichkeiten und Montageposition berücksichtigen
Aluminium-VerbundplatteGrößere Beschilderungen, insbesondere auf BetriebsgeländenMaterialstärke, Befestigung und Witterungsbeanspruchung abstimmen

Nicht jedes Kombischild wird in allen Materialien angeboten. Beispielsweise stehen für bestimmte Warn- und Verbotskombinationen selbstklebende Folie und gelochter Kunststoff zur Auswahl. Bei größeren Betriebsgelände-Schildern sind zusätzlich Ausführungen aus Aluminium-Verbund erhältlich.

Für den Außenbereich sollten ausdrücklich geeignete, witterungs- und UV-beständige Ausführungen gewählt werden. Bei der Befestigung ist außerdem sicherzustellen, dass Schilder nicht durch Tore, abgestellte Waren oder andere Hindernisse verdeckt werden.

Sicherheitskennzeichnung richtig kombinieren: Typische Fehler vermeiden

Mehrere Sicherheitsinformationen auf einem Schild können die Orientierung verbessern. Werden jedoch zu viele unterschiedliche Aussagen zusammengeführt, sinkt die Übersichtlichkeit. Die ASR A1.3 fordert deshalb auch, eine Anhäufung von Sicherheitszeichen zu vermeiden. Weniger Zeichen können verständlicher sein, sofern alle erforderlichen Informationen weiterhin vermittelt werden.

Vor der Bestellung sollten insbesondere folgende Punkte geprüft werden:

  • Passende Symbole: Stimmen Warn-, Verbots- und Gebotszeichen mit den tatsächlichen Gefährdungen und Schutzmaßnahmen überein?
  • Eindeutige Aussagen: Beziehen sich alle Zeichen auf denselben Gefahrenbereich oder dieselbe betriebliche Situation?
  • Ausreichende Lesbarkeit: Sind Piktogramme und Zusatztexte aus der vorgesehenen Entfernung gut erkennbar?
  • Richtiger Standort: Wird das Schild dort angebracht, wo die Regel oder Gefahr relevant ist?
  • Aktuelle Kennzeichnung: Sind die verwendeten Zeichen und ergänzenden Texte mit den einschlägigen Anforderungen vereinbar?

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Kombinationen aus Verboten und Geboten. Beispielsweise sollte ein Schild nicht pauschal zum Benutzen einer bestimmten Schutzausrüstung auffordern, wenn diese Maßnahme am betreffenden Standort nicht festgelegt wurde. Ebenso dürfen allgemeine Warnhinweise nicht den Eindruck erwecken, sie würden eine erforderliche spezifische Sicherheitskennzeichnung ersetzen.

Wann sind einzelne Sicherheitszeichen die bessere Wahl?

Ein Kombischild ist nicht für jede Kennzeichnungsaufgabe die beste Lösung. Wenn ausschließlich eine Gefahr, ein Verbot oder eine Schutzmaßnahme kenntlich gemacht werden muss, genügt unter Umständen ein einzelnes Sicherheitszeichen. Auch wenn unterschiedliche Hinweise räumlich getrennt gelten, sollten sie entsprechend getrennt angebracht werden.

Sinnvoll sind Kombischilder dagegen vor allem dann, wenn mehrere Aussagen unmittelbar zusammengehören. Ein Beispiel ist das Kombischild Warnung vor Laserstrahl / Zutritt für Unbefugte verboten. Es verdeutlicht sowohl die vorhandene Gefährdung als auch die Zutrittsbeschränkung. Welche ergänzende Kennzeichnung im konkreten Laserbereich erforderlich ist, muss anhand der dort geltenden Schutzanforderungen bestimmt werden.

Kombischilder bei Aufkleber.org auswählen

Bei Aufkleber.org finden Sie Kombischilder für unterschiedliche betriebliche Gefahren, Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen. Das Sortiment umfasst klassische Warn- und Verbotskombinationen, Warn- und Gebotskombinationen sowie umfangreichere Mehrfach-Kombischilder für Betriebsgelände und Ladezonen.

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Häufige Fragen zu Kombischildern

Was ist der Unterschied zwischen einem Kombischild und einem normalen Sicherheitsschild?

Ein einzelnes Sicherheitszeichen vermittelt eine bestimmte Sicherheitsinformation, beispielsweise eine Warnung oder ein Verbot. Ein Kombischild fasst dagegen mindestens zwei Sicherheitszeichen auf einem gemeinsamen Schild zusammen. Dabei können unterschiedliche Gefahren und Verhaltensregeln dargestellt und bei Bedarf durch ergänzende Texte erläutert werden.

Dürfen Warnzeichen und Gebotszeichen auf einem Schild kombiniert werden?

Ja, sofern die Zeichen inhaltlich zusammenpassen, korrekt dargestellt werden und eindeutig erkennbar bleiben. Beispielsweise kann ein Warnzeichen vor ätzenden Stoffen mit dem Gebot zur Benutzung von Handschutz kombiniert werden, wenn diese Schutzmaßnahme für den betreffenden Bereich festgelegt ist.

Sind Kombischilder nach DIN EN ISO 7010 genormt?

Die DIN EN ISO 7010 standardisiert die einzelnen Sicherheitszeichen. Ein Kombischild kann mehrere dieser genormten Zeichen enthalten. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Zusammenstellung, Textanordnung oder Gesamtgestaltung ebenfalls durch die Norm festgelegt ist. Für Arbeitsstätten sind zusätzlich die Anforderungen der ASR A1.3 zu berücksichtigen.

Welche Größe ist für ein Kombischild geeignet?

Die Größe richtet sich nach Betrachtungsabstand, Symbolanzahl und Textumfang. Für kompakte Kombinationen stehen im Sortiment beispielsweise Ausführungen in 210 × 148 mm zur Verfügung. Bei größeren Entfernungen oder umfangreicheren Hinweisen kann ein größeres Format notwendig sein. Entscheidend ist die erkennbare Darstellung aller relevanten Informationen.

Können Kombischilder im Außenbereich verwendet werden?

Ja, sofern die jeweilige Ausführung ausdrücklich für den Außenbereich geeignet ist. Im Sortiment befinden sich witterungsbeständige Folien sowie geeignete Kunststoff- und Aluminium-Verbundausführungen. Bei der Auswahl sollten Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Untergrund und Befestigungsart berücksichtigt werden.

Sind Kombischilder auf Betriebsgeländen Pflicht?

Eine allgemeine Pflicht zur Verwendung von Kombischildern besteht nicht. Notwendige Sicherheitskennzeichnungen ergeben sich aus den jeweiligen Gefährdungen und einschlägigen Vorgaben. Mehrfach-Kombischilder können eine sinnvolle Lösung sein, wenn mehrere verbindliche Regeln übersichtlich an einem Zugang dargestellt werden sollen.

Können mehrere Verbots- und Gebotszeichen auf einem Schild stehen?

Ja. Das ist insbesondere bei der Kennzeichnung von Betriebsgeländen üblich. Wichtig ist, dass sämtliche dargestellten Regeln tatsächlich für den gekennzeichneten Bereich gelten. Zudem müssen die einzelnen Piktogramme gut erkennbar bleiben und dürfen sich in ihren Aussagen nicht widersprechen.

Wann sollte ich anstelle eines Kombischilds einzelne Schilder verwenden?

Einzelne Schilder sind häufig besser geeignet, wenn Warnungen, Verbote oder Gebote an unterschiedlichen Stellen gelten oder unabhängig voneinander wahrgenommen werden müssen. Auch bei sehr vielen Sicherheitsinformationen ist eine getrennte, standortbezogene Kennzeichnung oft übersichtlicher als ein großes Kombischild.

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